Erwartungen an ein Smart Home

Balkendiagramm Befragung

Quelle (mit freundlicher Genehmigung):
http://www2.fh-rosenheim.de/michael.kroedel/projekte/zielgruppenanalyse/smarthome/index.html

Kürzlich habe ich bei der Hochschule Rosenheim, genauer auf der Seite von Herrn Prof. Dr. Michael Krödel, das Ergebnis einer Zielgruppenanalyse zum Thema Smart Home gefunden. Etwas mehr als 700 Personen zwischen 25 und 35 Jahren wurden befragt, welche Smart Home-Funktionen sie interessieren, von 1 (= gar nicht) bis 5 (sehr interessant).

Einige Antworten waren für mich doch überraschend:

1. Smartphone-Bedienung nicht erwünscht

Die Generation Smartphone hat das Ding zwar rund um die Uhr in der Hand, kann sich aber nicht vorstellen, damit auch die Gebäudetechnik zu bedienen. Es wäre interessant zu erfahren, warum das so ist. Sind die Befragten der Meinung, das müsste automatisch funktionieren oder wollen sie einen klassischen Schalter oder gar ein Touchpanel in der Wand?

2. Beleuchtungsszenen im Smart Home

Bislang dachte ich immer, ich sei der Einzige, den das nicht interessiert. Lichtszenen zum Essen, zum Lesen, zum Fernsehen, für den romatischen Abend – vermissen wir jetzt nicht und brauchen wir auch in Zukunft nicht. Offensichtlich denkt eine Mehrheit so. Um so fraglicher ist es, warum eine ganze Reihe von Smart Home-Anbietern das Thema trotzdem so prominent in der Werbung hat.

3. Sicherheit und Energie sparen

Diese Funktionen sind auf den ersten Plätzen. Überrascht mich, finde ich aber gut. Die Erkennung offener Fenster und ein zentraler »Alles AUS«-Taster sind auch auf meiner Wunschliste ganz oben. Andererseits: Bei einem sehr gut gedämmten Neubau wird der Sinn einer Einzelraumregelung auch von Fachleuten in Frage gestellt.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema Smart Home? Welche Funktionen stehen auf Ihrer Wunschliste ganz oben? Schreiben Sie einen Kommentar oder eine E-Mail an direkt an mich.

 

 

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Gerhard Bäurle

Marketing / PR bei tci GmbH
Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.

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Über Gerhard Bäurle

Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.

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