Mehr Sicherheit dank Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mehr Zugriffsschutz dank Zwei-Faktor-Authentifizierung

Unzählige Online-Zugänge und -Dienste, die wir alle heute privat wie beruflich nutzen, sind standardmäßig nur durch ein Passwort geschützt. Ein sicheres Passwort ist zwar eine gewisse Barriere, um kriminellen Hackern den Zugriff auf Daten und Dienste zu verwehren – siehe dazu auch den Beitrag Wie Sie sich ein starkes Passwort merken – aber mit entsprechendem Aufwand ist nahezu jedes Passwort knackbar.

Kriminelle Hacker

Kurz ein Hinweis zum Begriff Hacker, dem man häufig nur in negativem Kontext liest. In seiner ursprünglichen Bedeutung sind Hacker Tüftler und Technikenthusiasten, die mit allen möglichen Dingen experimentieren, um die Grenzen des Machbaren auszuloten. Sie versuchen beispielsweise Systeme in ihrer Leistung zu verbessern oder in Bereichen anzuwenden, für die sie ursprünglich gar nicht vorgesehen waren. Nur wenn diese Aktivitäten mit dem Ziel von Diebstahl, Sabotage oder Erpressung betrieben werden, ist von kriminellen Hackern die Rede.

Was ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Zurück zum Thema Zugriffsschutz. Sie sollten sich bewusst sein, dass ein Passwort bei Unachtsamkeit des Anwenders oder bei genügend krimineller Energie und Ausdauer eines Angreifers schnell in falsche Hände kommen kann. Niemand ist davor gefeit, doch mal auf den Anhang einer täuschend echt aussehenden Pishing-Mail zu klicken.

Mehr Zugriffsschutz dank Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mehr Zugriffsschutz dank Zwei-Faktor-Authentifizierung. Bild: pexels/Pixabay.com

Abhilfe schafft die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Neben dem Passwort, welches den ersten Faktor darstellt, kommt noch ein zweiter, unabhängiger Faktor hinzu – beispielsweise ein PIN-Code, der auf das Smartphone gesendet wird. Wichtig ist, dass der zweite Faktor unabhängig vom ersten ist. Er wird erst genau dann generiert, wenn das Passwort als erster Faktor eingegeben wurde. Ein Beispiel dafür ist das PIN/TAN-Verfahren beim Online-Banking. Der zweite Faktor ist immer nur einmal gültig. Bei jeder späteren Anmeldung wird der zusätzliche PIN-Code neu generiert. Auf Wikipedia finden Sie eine ausführliche Erklärung.

Statt einer SMS kann der Pin-Code auch per Sprachanruf übermittelt werden. Zudem sind verschiedene Apps wie beispielsweise die Google Authenticator App verfügbar, um den zweiten Faktor zu generieren.

Sichern Sie Ihre Zugänge mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Hier geht es nicht nur um externe Dienste wie Dropbox, Onedrive oder Google – sondern auch um die Zugänge zu Ihrem Unternehmen. Für Mitarbeiter, die im Homeoffice sitzen, sollte der Zugang zum Firmennetzwerk nicht nur mit einem Passwort gesichert sein. Fast noch wichtiger ist das bei Anwendern, die auf Maschinen- und Anlagendaten zugreifen können. Wenn der Zugriff auf Industrie Computer und Steuerungen in falsche Hände gerät, kann der Schaden durch Diebstahl von Know-how oder Manipulation an der Anlage beträchtlich sein.

Industrie Computer und Steuerungen müssen besonders geschützt werden. Bild tci GmbH

Industrie Computer und Steuerungen müssen besonders geschützt werden. Bild tci GmbH

Anderseits sind die Möglichkeiten der Vernetzung hinsichtlich Industrie 4.0, Big Data und dem Internet der Dinge immer wichtiger. Zugänge zu Firmen-Netzwerken, Infrastrukturobjekte und Produktionsanlagen sollten deshalb nie nur per Passwort gesichert sein. Greifen Sie hier auf Lösungen zurück, welche die 2FA unterstützen.

Nutzen Sie 2FA bereits oder vertrauen Sie auf starke Passwörter? Schreiben Sie doch Ihre Erfahrung als Kommentar in den Blog oder per E-Mail direkt an den Autor.

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Gerhard Bäurle

Marketing / PR bei tci GmbH
Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.
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Über Gerhard Bäurle

Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.

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