Industrie Computer für den produktionsnahen Einsatz

Industrie Computer für den produktionsnahen Einsatz

Industrie Computer – lassen Sie mich das Thema mit einem kleinen Rückblick beginnen. 1976, also vor gut 40 Jahren, haben Steve Jobs und Steve Wozniak einen Rechner zusammengelötet, der als der erste Personal Computer gilt. Der Durchbruch gelang jedoch erst dem Personal Computer von IBM, der 1981 vorgestellt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war es sicher nicht absehbar, dass die Kombination aus Intel-Prozessoren bzw. der x86-Technologie und Microsoft-Betriebssystemen zum Industrie-Standard werden wird.

Vom Büro an die Maschine

Als sich PCs langsam verbreiteten, waren sie überwiegend in Büros im Einsatz. Aber relativ schnell wollte man sich auch an Maschinen und Anlagen nicht länger mit Tastern und Leuchten zum Bedienen und Beobachten zufriedengeben. In ersten Lösungen wurden Standard-PCs und Röhren-Monitore in Schaltschränke gestellt oder in Blechgehäuse eingebaut, der Vorgänger des heutigen Industrie Computer war geboren. Ich erinnere mich noch gut, wie ich Anfang der 90er-Jahre als Praktikant einen Compaq-Rechner in einer Kakao-Rösterei wiederbeleben durfte. Er war so mit Kakao-Staub zugesetzt, dass sich kein Lüftchen mehr bewegen konnte.

Technologie und Design lassen sich individuell anpassen. Bild tci GmbH

Technologie und Design lassen sich individuell anpassen. Bild tci GmbH

IP65 und Touchscreen

Heute ist dagegen für nahezu jede Anwendung eine optimale Rechnerlösung verfügbar. Genau genommen ist die enorme Rechenleistung, die Industrie Computer auf x86-Basis heute bieten, in vielen Fällen gar nicht notwendig. Der Markt bietet heute eine große Bandbreite an Industrie Computern vom ARM-basierten SPS-Bedienpanel über lüfterlose Box-PCs auf Basis der Atom-Prozessoren bis hin zu High-End-Systemen mit den leistungsstärksten Prozessoren von AMD oder Intel. Die Bedienung per Touch direkt am Bildschirm ist ebenso Standard wie eine staubdichte Ausführung in Schutzart IP65.

SPS-Bedienpanel mit IP65 als Einbaugerät. Bild: tci GmbHSPS-Bedienpanel in IP65 als Einbaugerät. Bild: tci GmbH

Für jede Anwendung das Passende

Es lässt sich heute auch nahezu jede Sonderanwendung realisieren. Beispielsweise gibt es spezielle Rechner, die in explosionsgefährdeten Bereichen einsetzbar sind. Für Chemie-, Pharma- und Nahrungsmittelanwendungen gibt es rundum geschlossene Panel-PCs im Edelstahlgehäuse mit der Schutzart IP69, die per Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung gesäubert werden können und auch resistent gegen Reinigungsmittel sind.

Panel-PC mit Überdruck-Kapselung für für Ex-Zonen. Bild: tci GmbH

Panel-PC mit Überdruck-Kapselung für für Ex-Zonen. Bild: tci GmbH

Die 1991 gegründete tci GmbH hat die Entwicklung der Industrie Computer mit geprägt und hat ein breites Angebot an Systemen für den industriellen Einsatz. Heute darf man gespannt sein, wo die Entwicklung in Sachen Edge-, Fog- und Cloud-Computing hin geht. Unabhängig von modernen Konzepten und Trends bleibt jedoch, dass produktionsnahe Computer besonders robust und zuverlässig sein müssen.

PS: Anfang Juni 2018, genau am 6. und 7. Juni 2018, finden Sie tci auf der all about automation in Essen. Das Messeteam freut sich auf Ihren Besuch.

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Gerhard Bäurle

Marketing / PR bei tci GmbH
Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.
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Über Gerhard Bäurle

Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.

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