Künstliche Intelligenz – was hat es damit auf sich

Über kaum ein Thema wird derzeit so viel geredet und geschrieben, wie über KI, die Künstliche Intelligenz – oder im Englischen Artificial Intelligence (AI). Mal ist Job-Motor zu hören, mal Job-Vernichtung im großen Stil – andere schreiben gar, es würden gefährliche Maschinen entstehen, die sich selbst weiterentwickeln und den Menschen in seiner Existenz bedrohen. Letzteres kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist das menschliche Gehirn derzeit noch kaum erforscht und wir sind noch sehr weit davon weg, seine Funktionsweise mit Computern und Software nachbauen zu können. „Das Gehirn sei der aktuellen Technologie um Lichtjahre voraus“ habe ich kürzlich einmal gelesen. Zudem haben die Forscher im komplexen menschlichen Gehirn bislang nichts gefunden, was der linearen Struktur der Datenspeicherung im Computer auch nur annähernd entspricht.

Was ist eigentlich Intelligenz?

Das Wort Intelligenz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet, vereinfacht gesagt „verstehen, wählen zwischen …“ – man spricht beim Menschen auch von der kognitiven Leistungsfähigkeit. Das kann man letztendlich auch mit „Denken“ übersetzen. Laut Wikipedia-Artikel sind die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen vielfältig. Neben den greifbaren Dingen wie Wahrnehmung, Erinnerung und Lernen gibt es auch weniger Erklärbares wie Willen, Glaube und Vorstellungskraft. Dazu kommt eine nicht vorstellbare Datenmenge, welche sich ab Geburt oder gar schon vorher ansammelt. Im Moment nennt man es Erfahrung, später Hintergrundwissen.

Künstliche Intelligenz

Wenn man nun Intelligenz mit Hard- und Software nachbauen will, kommt man zur Künstlichen Intelligenz. Das Thema ist übrigens so alt wie die Computertechnik selbst. Die Forschung dazu führte über viele Jahre hinweg ein Schattendasein – erst in letzter Zeit ist das Thema wieder aktuell und dank leistungsfähiger Hardware sind auch Fortschritte erkennbar. Eindrucksvolle Beispiele sind Computer für Strategiespiele wie Schach oder Go. Dank enormer Rechenleistung und ausgeklügelter Algorithmen hat der menschliche Spieler als Gegner kaum eine Chance.

Leistungsfähige Industrie Computer ermöglichen KI-Anwendungen direkt an der Maschine. Bild: tci GmbH

Leistungsfähige Industrie Computer ermöglichen KI-Anwendungen direkt an der Maschine. Bild: tci GmbH

Wo der Computer in Vorteil ist

Der Computer ist bei großen Datenmengen dem Menschen gegenüber im Vorteil. Zudem ist das Erinnerungsvermögen eines Rechners vollkommen – während der Mensch das eine oder andere im Laufe der Zeit vergisst, gehen im Rechner – zuverlässiger Speicher vorausgesetzt – keinen Daten verloren.

Zum Thema KI habe ich noch zwei Artikel geplant – einen zu den momentanen Grenzen der KI – und einen zweiten zu den Einsatzmöglichkeiten der Technologie in der industriellen Automation.

Was meinen Sie zum Thema? Haben Sie schon mit KI-Lösungen gearbeitet oder ist das für Sie noch ausschließlich Zukunftsmusik? Schreiben Sie Ihre Meinung gerne per E-Mail an den Autor oder als Kommentar in den Blog.

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Gerhard Bäurle

Marketing / PR bei tci GmbH
Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.

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Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.

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