Smart Home auf der Light + Building 2018

Heute startet die Light + Building 2018, Weltleitmesse für Gebäudeautomation und Beleuchtung, bereits in den letzten Tag.

Höchste Zeit, ein paar Eindrücke wiederzugeben. Im Obergeschoss der Halle 11 war zumindest bis 16:00 Uhr immer ordentlich Betrieb, was sich auch am Stand von tci bemerkbar gemacht hat. Es gab immer wieder längere Phasen, in denen das gesamte Messeteam in Gesprächen war – und es zu kurzen Wartezeiten gekommen ist. Am meisten Interesse galt den Touchpanels, die als universelle PC-,  Android- oder KNX -Lösung wandbündig eingebaut werden können.

Reger Betrieb auf dem Messestand von tci ambiento. Bild: tci GmbH

Reger Betrieb auf dem Messestand von tci ambiento. Bild: tci GmbH

Vielfalt kaum überschaubar

Es hat lange gedauert, bis das Thema Smart Home richtig Fahrt aufgenommen hat. Zwischenzeitlich ist die Dynamik deutlich spürbar. Vor vier Jahren habe ich schon über das unübersichtliche Angebot am Markt geschrieben. Da hat sich auch nichts geändert. Es gibt nach wie vor eine Vielzahl von Anbietern und Systemen. Fachleute haben mit Mühe einen Überblick, für den Endkunden ist die Vielfalt kaum überschaubar.

Smart Home im Zeichen der Integration

Es gibt jedoch einen eindeutigen Trend zur Digitalisierung, Vernetzung und Integration. Digitalstrom hat beispielsweise vor einigen Jahren mit ein paar Klemmen für Taster, Licht und Beschattung und zugehörigem Server in der Elektroinstallation angefangen. Die Kommunikation erfolgt über die 230V-Installation, die im ganzen Haus vorhanden ist. Ohne zusätzliche Leitungen war ein Grundautomatisierung einfach möglich. Zwischenzeitlich kam die IP-Kommunikation dazu. Heute bietet Digitalstrom ein universelle Plattform, an die verschiedene andere Systeme wie KNX, DALI oder enocean anbindbar sind – und gleichzeitig werden smarte Geräte wie Rauchmelder, Beleuchtung, Küchengeräte überwach- und bedienbar.

Der Stand von Digitalstrom war immer gut besucht. Bild: tci GmbH

Der Stand von Digitalstrom war immer gut besucht. Bild: tci GmbH

Funk statt Leitung

Auch der Funkstandard enocean sorgt für eine nachhaltige Verbreitung in Sachen Smart Home. Vor allem bei Nachrüstungen sind die Funklösungen beliebt, da nahezu jedes Gewerk abgedeckt werden kann, ohne dass man neue Leitungen verlegen muss. Besonders schön finde ich, dass es einige Sensoren und Taster gibt, die ohne Fremdenergie auskommen. Die Energie für das Funksignal wird beispielsweise aus der mechanischen Bewegung beim Drücken eines Tasters gewonnen. Keine Stromleitung erforderlich, und auch kein Batteriewechsel. Das nennen ich smart.

Funklösungen verschiedener Hersteller auf dem Stand von enocean. Bild: tci GmbH

Funklösungen verschiedener Hersteller auf dem Stand von enocean. Bild: tci GmbH

Die Entscheidung in Sachen Smart Home ist für den Endkunden sicher nicht einfacher geworden. Aber die Gefahr, sich in eine Sackgasse zu manövrieren, ist ein wenig gebannt. Es gibt immer mehr Lösungen, welche die verschiedenen Systeme unter einer Oberfläche integrieren können. Ein weiteres gutes Beispiel dafür ist die Plattform-App der iHaus AG, die mit ihrem smarten Energiemanager MICRO Grid den KNX Award in der Kategorie „Young“ gewonnen hat.

Nun bin ich gespannt, welche Innovationen auch in der Praxis ankommen – und was es dann nächstes Jahr von der eltafa 2019 in Stuttgart zu berichten gibt.

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Gerhard Bäurle

Marketing / PR bei tci GmbH
Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.

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