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Liefersituation nach dem Erdbeben in Japan

Seit dem 11. März schauen wir bestürzt auf die Katastrophe in Japan. Mit unseren Gedanken und unserem Mitgefühl sind wir bei den Menschen in der Region, die durch die gewaltige Flutwelle mit ihren unabsehbaren Folgen unendlich viel Leid erfahren. Die weitere Entwicklung ist nicht voraussehbar, wir können nur das Beste hoffen.

Auch die wirtschaftlichen Folgen für Japan und seine Handelspartner sind bei weitem nicht absehbar. Die Industrie Computer von tci sind zwar „Made in Germany“, aber ein Teil der Komponenten kommt auch aus Japan. Neben Baugruppen, die wir direkt in Japan beziehen, sind auch Komponenten von Zulieferern betroffen, die ihrerseits von Bauteilen aus Japan abhängig sind.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist es nur vereinzelt zu längeren Lieferzeiten bei den Zulieferern gekommen. Wir unternehmen alles, um durch höhere Lagerbestände und alternative Lieferanten Engpässe zu verhindern. Wie sich die Lage in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt, können wir jedoch nicht vorhersagen.

Ein Engpass besteht bei 2½"-Festplatten mit 24h/7d-Freigabe. Diese können wir derzeit nicht im bisher gewohnten Umfang beschaffen. Die Produktionsanlagen eines Zulieferers für elektronische Bauteile im Norden von Japan wurden beim Erbeben erheblich beschädigt. Alternative 24h/7d-Festplatten anderer Hersteller sind nur mit wesentlich größeren Kapazitäten und zu einem deutlich höheren Preis verfügbar.

Um bestmöglich durch die aktuelle Situation zu kommen, bitten wir Sie um möglichst frühzeitige Disposition Ihrer Aufträge. Es ist auch hilfreich, wenn Sie Ihre Rahmenaufträge möglichst genau einteilen und uns über Ihre längerfristigen Planungen (Forecast) zeitnah informieren.