5 Sicherheitstipps für Ihr Smart Home

Sicherheit für das Smart Home

Die Gebäudeautomatisierung wird im digitalen Zeitalter immer beliebter. Systeme für Smart Home sollen das Leben erleichtern und Schutz vor unerwünschten Zutritten gewähren. Was es dabei alles zu beachten gilt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

1. Smarte Sicherheitssensoren

Wer kennt es nicht: Man verlässt das Zuhause und ist sich nicht sicher, ob man alle Fenster geschlossen, elektrische Geräte ausgeschaltet und die Tür zugesperrt hat. Sicherheitssensoren verhindern solche Situationen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten. Für das Smart Home besonders wichtig sind:

  • Türkontakte
  • Fensterkontakte
  • Rauchmelder
  • Wassermelder

Sensoren an Türen und Fenstern erkennen automatisch, ob diese geschlossen oder geöffnet sind. So können Sie unterwegs noch überprüfen, ob Sie auch wirklich kein Fenster vergessen haben. Ist eines davon geöffnet, erscheint automatisch eine Meldung auf dem Smartphone.

Kaputte Rohre oder Waschmaschinen verursachen mitunter große Schäden. Am schlimmsten ist es, wenn man gerade nicht zuhause ist und den Schaden erst später bemerkt. Intelligente Wassermelder verhindern dies, indem sie einen Anstieg der Feuchtigkeit registrieren und augenblicklich melden.

Ähnlich verhält es sich mit Rauchmeldern. Sobald sie Rauch wahrnehmen, schlagen sie Alarm. Besonders smarte Rauchmelder verzeichnen sogar, wenn geringe Mengen an Kohlenstoffmonoxid in der Luft auftreten. Der Vorteil von Smart Home-Rauchmeldern: Zusätzlich zur Sirene vor Ort, bekommt man eine Meldung auf das Smartphone und kann von überall aus sofort handeln.

2. Smarter Brandschutz

Ein smartes Zuhause bedeutet immer, dass es viele elektrische Geräte gibt. Je mehr elektrische Geräte im Haushalt sind, desto höher ist das Brandrisiko. Ein Rauchmelder ist dabei nur der erste Schritt in Richtung Brandschutz.

Technische Defekte stellen die höchste Brandgefahr dar. Diese verursachen Kurzschlüsse, die schnell in lodernden Flammen enden. Brandgefahr besteht ebenfalls bei Mehrfachsteckdosen bzw. Steckdosen im Allgemeinen. Werden diese überlastet, erhitzen sich die Stromleitungen mitunter sehr stark und führen im schlimmsten Fall zu einem Brand.

Ein geeignetes Smart Home-System schafft auch hierbei Abhilfe. Vernetzen Sie Ihr Smart Home mit den diversen Geräten und Steckdosen. Bei Nicht-Gebrauch bzw. wenn Sie das Haus verlassen, werden diese einfach abgeschaltet und das Brandrisiko wird so minimiert.

3. Smarte Videoüberwachung

Um Ihrem Zuhause einen effektiven Einbruchschutz zu gewähren, sollten Sie in eine smarte Videoüberwachung investieren. Diese ist mit Ihrem Smartphone verbunden und zeigt Ihnen die Bilder sowie sonstige Meldungen unterwegs an.

Im Idealfall bringen Sie Kameras im Außen- sowie Innenbereich an. Integrierte Bewegungsmelder sorgen dafür, dass bei der kleinsten Bewegung ein Licht angeht und Einbrecher so abgeschreckt werden.

Die höchste Effektivität erreichen Bewegungsmelder dann, wenn sie individuell einstellbar sind. So können Sie beispielsweise eine Mindestgröße festlegen, bei der der Bewegungsmelder angehen soll. Dies sorgt für weniger Fehlwarnungen aufgrund von Haus- oder Wildtieren.

Damit Sie das volle Potenzial der Videoüberwachung ausschöpfen können, ist es wichtig, dass dieses das Videomaterial aufzeichnet und für längere Zeit speichert. So stellen Sie sicher, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch auf das Material zurückgreifen können.

4. Smarte Anwesenheitssimulation

Einige Smart Home-Systeme bieten die Möglichkeit, gezielt Anwesenheit zu simulieren. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie für längere Zeit in den Urlaub fahren. Das Smart Home sorgt dafür, dass selbst bei Abwesenheit Ihr Zuhause noch bewohnt erscheint.

Per Zufallsalgorithmus werden zu unterschiedlichen Zeiten Lampen sowie bestimmte elektrische Geräte, wie Fernseher oder Radio, ein- und ausgeschaltet. Wichtig ist, dass dies nicht zu fixen Zeiten bzw. nach einem gleichbleibenden Schema passiert, sondern sich jeden Tag ändert. Tut es das nicht, ist das Risiko groß, dass Einbrecher das Muster erkennen und die Täuschung auffliegt.

5. Internet-Sicherheit für das Smart Home

Damit das Smart Home Sie schützen und unterstützen kann, müssen auch Sie das Smart Home schützen. Die größte Gefahr stellt das Internet dar. Angriffe aus dem Internet legen im schlimmsten Fall das gesamte System lahm und gewähren Einbrechern einen leichten Einstieg. Um unerlaubte Zugriffe zu verhindern, bedarf es unterschiedlicher Maßnahmen:

  • Sicherheitsupdates: Führen Sie Sicherheitsupdates regelmäßig durch, damit Ihr Smart Home immer auf dem neuesten Stand ist. Am besten ist es, dafür einen automatischen Updater einzusetzen, der einem die Arbeit abnimmt.
  • Passwortsicherheit: Ändern Sie das Standardpasswort sofort, wenn Sie das Smart Home einrichten. Wählen Sie ein Kennwort mit einer hohen Sicherheitsstufe und teilen Sie dieses nur den im Haushalt lebenden Personen mit.
  • Zugriffsgeräte: Verbinden Sie mit dem Smart Home nur jene Geräte, die wirklich notwendig sind. Jedes verbundene Gerät stellt ein erhöhtes Risiko dar. Stellen Sie außerdem sicher, dass alle Geräte gut gesichert sind. Schafft es ein Außenstehender auf eines dieser Geräte zuzugreifen, ist Ihr gesamtes Smart Home in Gefahr.
  • Eigenes Netzwerk: Am besten ist es, für das Smart Home-System ein eigenes Netzwerk einzurichten. Dies lässt sich einfach auf dem Router einstellen. Es besteht zudem die Möglichkeit, es mit einem externen Webserver zu verbinden.
KNX Bedienpanel mit integrierter KNX-Visualisierung. Bild: tci ambiento

KNX Bedienpanel mit integrierter KNX-Visualisierung. Bild: tci ambiento

Fazit: Mit dem Smart Home sicher in die Zukunft

Ein Smart Home bietet Ihnen in vielen Notlagen eine wichtige Unterstützung. Investieren Sie in ein umfangreiches System und achten Sie dabei immer auf die Qualität. Vergessen Sie nicht, Ihr Smart Home vor unerwünschten Angriffen aus dem Internet zu sichern. So bleibt es Ihnen länger erhalten

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Michael Reinalter

Michael Reinalter

Experte für hochwertige Sicherheitslösungen bei Safehero
Das Unternehmen mit Sitz in Innsbruck, Österreich hat es sich zur Aufgabe gemacht, qualitative und individuelle Sicherungssysteme für jede Situation anzubieten, um auch die anspruchsvollsten Kundenwünsche zu verfüllen.
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