Mittelstand braucht Kooperation

Mittelstand braucht Kooperation

Innovativ dank kurzer Wege

Häufig hört und liest man „Mittelständische Unternehmen sind innovativer als Großunternehmen und Konzerne“. Dafür gibt es auch einige Gründe. Beispielsweise planen die meist Inhaber- oder familiengeführten Betriebe unternehmerisch in viel längeren Zeiträumen als die Manager von Großunternehmen, die oft nur von Quartalsergebnis zu Quartalsergebnis denken. Zudem werden den Unternehmen im Mittelstand kurze Dienstwege und flache Hierarchien unterstellt. Als Mitarbeiter hat man oft den direkten Draht zum Inhaber als Unternehmensführer – also kurze und unkomplizierte Entscheidungswege.

Kleineres Produktportfolio im Mittelstand

Mittelständler sind oft Spezialisten, die für bestimmte Aufgaben pfiffige Produkte Lösungen anbieten – jedoch nicht eine ganze Branche abdecken, wie die sogenannten Vollsortimenter. Betrachten wir beispielsweise den Bereich Smart Home/Gebäudeautomation und unsere Firma tci. Unter der Marke ambiento liefert tci Touchpanels, die KNX-Lösung pureKNX und die Software contatto zur Anbindung von Türsprechstellen. Um ein Gebäude oder eine Wohnung zu automatisieren, benötigt man jedoch noch eine ganze Reihe zusätzlicher Komponenten wie Rolladenmotoren, Schalter, Thermostate, Heizungsventile und auch eine Software, die die ganze Technik steuert.

Dank der Software contatto läuft die Türkommunikation parallel zur Gebäudesteuerung auf einem Panel.

Dank der Software contatto läuft die Türkommunikation parallel zur Gebäudesteuerung auf einem Touchpanel. Bild tci ambiento

Integrationsleistung erforderlich

Es gibt zwar genormte Schnittstellen und standardisierte Bussysteme wie KNX. Trotzdem ist noch eine Menge an Integrationsarbeit zu leisten, um die unterschiedlichen Gewerke dazu zu bringen, dass sie sich gemeinsam steuern und bedienen lassen. Jetzt im Zuge der Digitalisierung steigt die Bedeutung der Software – die einzelnen Systeme und Geräte bieten einen immer größeren Funktionsumfang und erfassen immer mehr Daten, die verarbeitet werden müssen.

Nebenbei: Es gibt auch Anbieter, die versuchen, ihr eigenes Ökosystem ohne jegliche Kompatibilität und offene Schnittstellen zu platzieren. Wenn Sie sich für solche Lösungen entscheiden, sind Sie von der Innovationskraft und dem Bestehen dieses einen Anbieters abhängig.

Kooperation sorgt für Interoperabilität

Kommen wir zu den Türsprechstellen zurück. Dort gibt es zwar Normen und Standards für IP-basierte Kommunikation oder die Anbindung mit Klingeldraht – trotzdem verursachen Details immer wieder großen Abstimmungsaufwand, wenn die Produkte verschiedener Anbieter bei einer Lösung zum Einsatz kommen sollen.

Die DoorBird IP-Video-Türsprechanlage von Bird Home Automation ist direkt in die Software contatto von tci integriert. Bild: Doorbird

Die DoorBird IP-Video-Türsprechanlage ist direkt in die Software contatto von tci integriert. Bild: Bird Home Automation

Das war einer der Gründe für die Kooperation zwischen der Berliner Bird Home Automation und der tci GmbH. Beide Unternehmen sorgen dafür, dass die gemeinsame Lösung technisch optimal abgestimmt ist und die Inbetriebnahme tatsächlich „plug&play“ ist. Die DoorBird IP-Video-Türsprechanlage von Bird Home Automation ist direkt in die Software contatto von tci integriert. Und sollte wider Erwarten doch mal bei der Inbetriebnahme ein technisches Problem auftreten, kann der Support beider Unternehmen helfen, da die Funktionsweise der Produkte gegenseitig bekannt ist.

Ich persönlich wünsche mir mehr solcher Kooperationen. Es ist schön, wenn man sich auf Unterstützung der verschiedenen beteiligten Anbieter verlassen kann – anstatt dass sie sich gegenseitig nur die „Schuld“ in die Schuhe schieben.

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Gerhard Bäurle

Marketing / PR bei tci GmbH
Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.

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Gerhard Bäurle arbeitet als "schreibender Ingenieur" für tci. Er ist in der Welt der elektrischen Automatisierung zuhause und betrachtet Technologie auch immer aus dem Blickwinkel der Anwender. Aus dieser Sicht bringt er Technik in eine verständliche Form. Das gilt für Presseartikel und Anwenderberichte ebenso wie für Vorträge und Kundengespräche auf Fachmessen. _______________________________________________________________ Gerhard Bäurle works as "writing engineer" for tci. He is at home in the world of electric automation technology and considers technology from the perspective of the user. With this view he brings technology in a comprehensible wording. . This applies for press articles and case studies as well as for presentations and dialogues with customers at trade fairs.

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